
Unser Florian befindet sich seit September 2007 auf einer Vollzeitmission, für die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, in Neuseeland.
Nach seinen "wilden Jahren" verspürte er den Wunsch wieder zu den Wurzeln seines Glaubens zurückzukehren. Nachdem er wieder Frieden in sich selbst gewonnen hatte, keimte der Wunsch auch anderen Menschen von dieser Freude zu erzählen. Da er bereits das angegebene Alter überschritten hatte, stellte er einen Antrag zur Erfüllung einer Vollzeitmission, die 24 Monate dauert, dem bekanntlich stattgegeben wurde.
Derzeit verbringt er seine Zeit damit Menschen zu helfen, in dem er mehrere Stunden Holz für sie hackt, mit den Kindern spielt, oder einfach nur zuhört und Trost spendet. Da er aus eigener Erfahrung kennt, wie verloren man sich zuweilen fühlen kann, ist er ein sehr beliebter und somit erfolgreicher Gesprächspartner. Er arbeitet und wohnt stehts mit einem männlichen Mitarbeiter, Companion genannt, zusammen und sorgt ansonsten für sich selbst. Also nicht zuletzt auch ein "Ehetrainigskurs"!
Mit seiner Hilfe haben sich schon viele Mitglieder wieder in den aktiven Dienst Gottes begeben, oder haben sich taufen lassen. Seine wöchentlichen Berichte gleichen einer Begeisterung, die bemerkenswert ist. Neuerdings arbeitet er auch mit "wilden Kerlen" zusammen und hilft ihnen eine eigene Perpektive zu finden und den Mut aufzubringen ihre geheimen Ziele und Wünsche in die Tat umzusetzen.
Gerade erhielten wir einen sehr emotionalen Brief einer Frau, die ihren Dank und ihre Wertschätzung für die Arbeit unseres Sohnes ausdrückt.
Wir haben dabei vor Freude geweint.
Wenn Du ihn selbst kontaktieren möchtest kannst Du ihm schreiben:
Elder Florian Loehrmann
New Zealand Wellington
Missionsoffice
P.O.Box 50448
Poriura 5240
NEW ZEALAND
oder sende ihm einfach ein Mail unter
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Familienbrief vom 29. Juli 2008
Hallo Familie, 29.07.2008
ich dachte, es wäre wieder einmal Zeit ein paar Zeilen zu schreiben. Es ist Dienstag und mein zweiter Koffer ist schon fertig gepackt.1. Damit ich schneller und effektiver abreisen kann, wenn es soweit ist, 2. damit ich keine Zeit verliere, um Menschen hier auf Wiedersehen zu sagen und hier weiter zu arbeiten.
Ich habe mein "Journal" an einige Mitglieder gegeben, und wie viel Mühe die sich dabei gegeben haben, ist kaum vorstellbar. Sie lieben mich wirklich. Ich bin echt zu Tränen gerührt, was diese Menschen so geschrieben haben. Ich habe schon so viele tolle Erfahrungen gesammelt, dass ich dadurch mein Leben schon sehr bereichern konnte und sicher auch weiter werde. So Langsam versteh ich die Missionare, die nicht nach Hause zurück wollen, oder aber wenn sie dann wieder kommen sich ihre "Blubberblase" von schönen Gefühlen erhalten wollen... Die Zeit ist wirklich sehr kostbar und da man nie 100% erreichen kann, weil man hier und da schwächelt hat, ist es um so wichtiger, die Zeit die bleibt voll zu powern.
Meine Kraft läßt hier und da mal nach, aber durch das Gebet, Segnungen und einen Priestertumssegen erlange ich dann wieder neue Kraft, die ich dann gleich nutze.
Die Menschen hier kennen mich unter "der deutsche Missionar, der witzig ist, hart arbeitet, gut organisiert ist und den die Kinder lieben." (Wirklich unser Florian???)
Danke für alles was ihr mich gelehrt habt, das ich besondere Talente und Ideale gefunden habe, die mich glücklich machen. Ihr seid immer in meinen Gebeten!!!
Auf meiner Mission sehe und fühle ich, wie wichtig ein Vater ist, der seine Familie unterstützt und alles tut, was in seiner Macht steht. Ich bin froh, dass ich sagen kann, dass ich einen oder "DEN" Vater habe.
Ich liebe Euch,
Euer Sohn, Bruder und Missionar!!! Florian
PS. Könnt Ihr einige Kopien machen und der Familie schicken? Danke
bei Daniel und Evelyn


